Benjamin Ramm, Servicetechniker bei SCHMOTZER

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Der Abwrackprämie sei Dank hat der heute 27-jährige Benjamin Ramm nach der Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker noch eine Ausbildung zum Bau- und Landmaschinenmechaniker angeschlossen. „Ich brauche irgendwas Dynamisches, was sich bewegt. Technik halt“, lacht er. Und Schmotzer hat er über Umwege gefunden: Durch einen befreundeten Landwirt, der seinen Betrieb auf ökologische ­Bewirtschaftung umgestellt hat, wurde er auf das Familienunternehmen aufmerksam. Das ist jetzt vier Jahre her.

Benjamin Ramm ist einer von 48 Mitarbeitern am Standort in Bad Windsheim. Er selbst ist als Servicetechniker beschäftigt. Sein Spezialgebiet ist die Hacke. Während der Vegetationsperiode ist er meist draußen auf dem Acker zu finden. Die Ersteinweisung beim Kunden ist eine Herzensangelegenheit. Selbst beim Ausfall einer Hacke lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen und sucht vor Ort nach einer Lösung. Kommt er von einem Einsatz zurück, bespricht er seine Ideen und Vorschläge mit dem Teamchef, und wenn dieser zustimmt, wird optimiert. Kleinere Ideen werden zur Kundenzufriedenheit behoben und bei der Entwicklung des nächsten Modells oder zum Jahresende berücksichtigt.

In den Wintermonaten zählen Kunden- und Händlerschulungen zu seinem Aufgabenbereich ebenso wie die eigene Weiterbildung und nicht zu vergessen die Mitarbeit in der Produktion. Hier gibt er sein Wissen in den Bereichen Elektronik und Hydraulik an Auszubildende und junge Mitarbeiter weiter.

Die Chancen, dass er lange bei Schmotzer bleiben wird, stehen gut: Schmotzer ist nach eigenen Aussagen ein Unternehmen mit langer Mitarbeitertreue. Das soll sich auch mit der Übernahme durch Amazone nicht ändern. Viele Angestellte sind schon über Jahrzehnte im Unternehmen beschäftigt. Und auch das, findet Benjamin Ramm, ist es, was ein Familienunternehmen ausmacht: ein gutes Miteinander, flache Hierarchien und ein gutes Zugehörigkeitsgefühl. Auch wenn die Familie nun größer geworden ist.

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Benjamin hautnah bei seiner Arbeit erleben: